Über Odonatum
Odonatum ist eine studentische Initiative an der Technischen Universität München (TUM), angetrieben von dem ehrgeizigen Ziel, einen Ornithopter zu entwerfen und zu bauen, der von der natürlichen Schönheit des Libellenflugs inspiriert ist. Wir sind ein interdisziplinäres Team von Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen, vereint durch unsere Faszination für Bionik und Luft- und Raumfahrttechnik.
Unsere Vision
Wir sehen eine Zukunft, in der bio-inspirierte Flugmechanismen zu einer nachhaltigen und effizienten Luftmobilität beitragen. Durch praktische Erfahrung und gemeinsames Lernen will Odonatum die Grenzen des bio-inspirierten Engineerings verschieben.
Unser Ziel ist es, eine echte Alternative zu klassischen Quadrocopter-Drohnen in der Sub-250g-Klasse zu schaffen und durch unser neuartiges, flügelgetriebenes Design klare Vorteile bei Reichweite und Geschwindigkeit aufzuzeigen.
Bio-Inspiration bedeutet bei Odonatum nicht, eine Libelle unvollkommen zu kopieren. Stattdessen lassen wir uns gezielt von konkreten Mechanismen inspirieren – wie etwa der Kinematik des Flügelschlags, Oberflächentexturen und Leichtbaustrukturen – und integrieren diese in ein, auf Performance optimiertes technisches System.
Unsere Mission
Odonatum ist ein gemeinnütziger Verein nach deutschem Recht, mit dem Ziel Studenten die Möglichkeit zu geben, ihre praktischen Fähigkeiten in der Arbeit an unserem Projekt zu verbessern. Sowie die Forschung auf dem Gebiet der MAV/UAV’s voranzutreiben. Wir geben unseren Mitgliedern Zugriff auf das nötige Werkzeug, sowie modernster Software, während sie an unserem herausfordernen Projekt arbeiten.
Die Rolle von Schlagflügeldronen
Schlagflügel-UAVs, wie wir sie bei Odonatum entwickeln, schließen die operative Lücke zwischen der Wendigkeit von Drehflüglern im Schwebeflug und der Reiseflug-Effizienz von Starrflüglern. Durch die Kombination variabler Flügelkinematik mit einer verstellbaren Schlagebene ermöglichen sie senkrechtes Starten und Landen (VTOL) auf engstem Raum.
Während Drehflügler beim reinen Schwebeflug weiterhin eine überlegene Flugdauer bieten, erzielen Ornithopter im Vorwärtsflug eine deutlich höhere Reichweite und Geschwindigkeit, indem sie instationäre aerodynamische Phänomene – insbesondere Vorderkantenwirbel (Leading-Edge Vortices) – nutzen.
Um die Technologie zu validieren, entwickelt Odonatum bis 2029 eine Plattform unter 250 g, welche die Vielseitigkeit herkömmlicher Mikro-Quadcopter erreicht und sie sowohl bei der Reisegeschwindigkeit als auch bei der Reichweite übertrifft.
Heb mit uns Ab!
Begeistert dich Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Software, die Herausforderungen bei der Leitung eines komplexen Projekts oder bist du einfach nur neugierig darauf, etwas Außergewöhnliches zu bauen? Werde Teil von Odonatum und unserer aufregenden Reise!
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